Die Macht der Angst

Die zwei stärksten Antriebskräfte des Menschen sind Liebe und Angst. Beides kann enorme Kräfte freisetzen, die dann Schlimmes oder Gutes in Bewegung setzen. Im Moment treibt die Angst die Menschheit zu Entscheidungen mit unübersehbar schlimmen Folgen. Das angebliche Heilmittel kann tödlicher sein als die Krankheit.

Eine Welle der Angst veranlasst Politiker auf der ganzen Welt dazu, nicht wissensbasiert sondernangstbasiertzu entscheiden. Angst vor einem Grippevirus. Angst, seinen Posten zu verlieren, wenn man sich gegen das Meinungsdiktat der Medien stellt. Angst vor Interessensgruppen, die eine Entscheidung erzwingen wollen, die zu ihren Plänen passt.

Menschen sind der Angst nicht schicksalshaft ausgeliefert, sondern es hängt immer von unserer eigenen Entscheidung ab. Man muss der Angst nicht gehorchen– ja, man darf es nicht! Wirtreffen die Entscheidung, wem wir unser Ohr „leihen“ und welchen Stimmen wir zuhören.

Letztendlich gibt es nur zwei Absender: Gott oder Satan. Gott sendet die Botschaft der Liebe, und der Teufel verbreitet Angst. So einfach ist das. Wenn man etwas hört, das Angst und Schrecken verbreitet, dann wissen wir automatisch, wer der Absender ist. Angst ist das Klavier, auf dem Satan seine kreischende Melodiespielt und die Menschheit zu einemTotentanz anleitet.

Weder Liebe noch Angst haben ihre Quelle innerhalb von uns. Wir bestimmen, aus welcher Quelle wir schöpfen. Wenn wir während der Coronakrise am Fernseher kleben, um jede uns vorgekaukelte neue Entwicklung mitzukriegen, dann schöpfen wir aus der Angst-Quelle. Schlauer ist es, sich ein wenig zu informieren, dann die Glotze abzuschalten und sich Gott zuzuwenden. Er hat uns ein einfaches, aber sehr wirksames Rezept gegeben, um unsere Gedanken innerhalb von Sekunden von jeder Angst zu befreien:

  1. Gott danken, für das, was wir haben.
  2. Gottes Größe anerkennen.
  3. Gottes Nähe suchen und mit ihm SEIN.

 

Wenn Du Dich noch mehr mit diesem Thema beschäftigen möchtest empfehle ich Dir dieses Video von Christa und mir.

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Wer steckt hinter Corona?

Es kursieren im Internet viele Spekulationen: Wurde das aktuelle Coronavirus absichtlich erzeugt? Wenn ja, wer steckt dahinter? Wurde das Geschehen inszeniert, um bei einem bevorstehenden Finanz-Crash Corona die Schuld dafür in die Schuhe schieben zu können?

Darauf wollen wir hier jetzt nicht eingehen, sondern wir wollen tiefer graben. Wer ist der Hintermann hinter den Hintermännern? Ist es Gott oder der Teufel?

Am Ende gibt es nur diese beiden Möglichkeiten. Ein sehr großer Teil der Christen glaubt, dass diese Pandemie eine Strafe Gottes ist. Sie rufen auf, Buße zu tun um so Gottes Gericht über das Land oder gleich die ganze Welt abzuwenden. Damit sagen sie automatisch, dass Gott die Pandemie initiiert hat.

Buße tun? Wenn du Christ bist, dann bist du umgekehrt von deinen falschen Wegen. Wenn du allerdings nicht mit Jesus unterwegs bist, solltest du tatsächlich nach Jesus fragen, sonst brennt dir irgendwann der Kittel.

Beginnt das Endzeitgericht? Im Moment  leben wir noch im Zeitalter der Gnade, aber dieses Zeitalter nähert sich dem Ende. In einem anderen Bild: die Arche nähert sich der Fertigstellung –  noch kann man aufspringen.

Andere sagen: Wir müssen „in den Riß“ treten. Es gibt einen, der für uns in den Riß getreten ist: Jesus Christus. Du musst seinem Werk nicht noch etwas hinzufügen.

Also wer ist nun wirklich der Autor von Corona? Gott ist es nicht! Gott sagt uns in der Bibel eindeutig, dass er uns bis zu seiner Wiederkunft die Sünde nicht anrechnet

Viele wenden ein: Ja, aber Gott lässt das zu! Ist das wirklich so? Kontrolliert Gott alles, was auf der Erde passiert? Schauen wir doch mal, was die Bibel dazu sagt:

Johannes 14,30    Ich habe nicht mehr viel Zeit, mit euch zu reden, denn der Teufel, der Herrscher dieser Welt, hat sich schon auf den Weg gemacht.

Diese und noch mindestens 5 weitere Bibelstellen belegen, dass in unserer Zeit der Teufel der Herrscher der Welt ist. Es ist also nicht Gott, der zulässt, sondern der Teufel, der verursacht.

Überlege mal folgendes: Wenn Gott eine Seuche schicken würde, dann würde er keine halben Sachen machen. Dann sterben nicht nur 0,01%! Und wenn du meinst, Gott hat Corona geschickt, dann kannst du doch nicht dagegen beten! Wir können doch nicht gegen Gottes Wille anbeten, das ist doch Unsinn.

Zeiten wie diese sind Zeiten für Christen. Uns hat Gott die Autorität gegeben, das Königreich Gottes auszudehnen und Herrschaft auszuüben. Was tun wir? Wie sollen wir beten? In Lukas 10,19 gibt Jesus uns diesen Auftrag:

Siehe, ich gebe euch die Vollmacht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch in irgendeiner Weise schaden.

Wir sind Licht und Salz in dieser Welt. Dies ist die Zeit wo der Unterschied wieder sichtbar wird. Wir sind aufgerufen, gerade jetzt aufzustehen und unsere Autorität über finstere Mächte und Krankheit auszuüben! Und wir sind aufgerufen, Menschen, die Jesus nicht kennen, nicht irgendwelchen blinden Blindenführern zu überlassen, sondern sie mit Jesus bekannt zu machen.

In diesem Sinne: Bleib gesund und stecke deinen Nächsten mit Gesundheit an!

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Wasser zu Wein

Durch Jesus haben wir unbeschränkten Zugang zum Reich Gottes.

Im 2. Kapitel des Johannes-Evangeliums wird folgendes beschrieben:

Das Hochzeitsfest ist in vollem Gange, aber der Wein geht aus. Zu einem rauschenden Fest gehört Wein einfach dazu, das scheint auch Jesus so zu sehen. Was ist ein Hochzeitsfest ohne Wein? Eine freudlose, sachliche Angelegenheit. Eine glanzlose, unemotionale und unromantische Sache. Das beschreibt den geistlichen Zustand der Beziehung zwischen Menschen und Gott in dieser Zeit. 

Seit der Vertreibung aus dem Paradies waren die Menschen von Gott getrennt. Ohne Heiligen Geist waren sie auf Propheten und Seher angewiesen, die in seltenen Momenten einen kurzen Kontakt herstellten. Die Freude und Herrlichkeit des Paradieses ist längst vergessen, die Last der Rituale und Gesetzesvorschriften nimmt alles Schöne und Freudvolle aus der Gottesbeziehung heraus. 

Und dann kommt Jesus und verwandelt ca 600 l Wasser in den besten Wein. Aus der mühevollen, freudlosen Gottesbeziehung wird auf ein Mal ein Überfluss, der den Küchenchef sprachlos macht. Die Menge reicht nicht nur für dieses Fest, sondern für viele weitere, quasi ein unbegrenzter Vorrat.

Das ist das erste Wunder, das Jesus vollbringt. Das Wunder zeigt: Durch Jesu Kommen ist die Zeit der mühevollen Beziehung zu Gott vorbei. Gott ist leicht erreichbar und unbegrenzt verfügbar. Durch den Geist in uns können wir  Gottes Gedanken denken und handeln wie er. Es gibt von Gottes Seite keine Limits mehr für die Tiefe, Breite und Höhe unserer Beziehung zu ihm. Die einzige Begrenzung liegt in unserem Selbstbild und dem was wir über Gott glauben.

Jesus ist bei dieser Hochzeitsfeier Gast, aber er ist  als Bräutigam für alle Christen in die Welt gekommen. Auch wir, die wir zu Jesus gehören, werden einst ein Hochzeitsfest mit ihm feiern. Sein Kommen hat die Tür geöffnet für eine permanente, unbehinderte Beziehung zu ihm. Wir brauchen keinen Mittler, keine Rituale, nicht einmal ein Kirchengebäude, um diese Beziehung zu leben. Der Heilige Geist in uns macht es uns möglich, unbeschränkt ohne Volumenbegrenzung online zu sein. Die Trennung ist aufgehoben! Das Ziel ist die vollkommene Vereinigung bei der Hochzeit des Lammes. Da werden wir den Wein zusammen mit Jesus trinken.

Ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest

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Die geheime Kraft der Gesetzlosigkeit

Das Gegenteil von Anarchie und Herrschaft des Bösen ist Ordnung und Recht. Wir müssen nicht zusehen, wie unser Land von dieser geheimen Kraft unterwandert wird.

Korinther 14,33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. 

 Wenn man einmal Unordnung und Gesetzlosigkeit gleichsetzt und dann kritisch beurteilt, wie in Deutschland mit Gesetzen umgegangen wird, dann ergibt das eine niederschmetternde Erkenntnis: Die geheime Kraft der Gesetzlosigkeit hat schon ziemlich um sich gegriffen.

Die Grenzöffnung 2015 war ein Verstoß gegen unsere Gesetze. Das Außer-Kraft Setzen von Grenzkontrollen und Personenkontrollen erfüllt den Tatbestand der Gesetzlosigkeit. Der Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB ist eine Praxis, die dem Euro-Staatsvertrag fundamental widerspricht. Asylbewerber abzulehnen und sie dann nicht auszuweisen bedeutet, die eigenen Gesetze nicht durchzusetzen = Gesetzlosigkeit. Es gäbe noch viele weitere aktuelle Beispiele.

Der Begriff „Die geheime Kraft der Gesetzlosigkeit“ wird in 2. Thessalonicher 2,7 benutzt. Hier wird beschrieben, wie diese Kraft das Kommen des Antichristen vorbereitet. Bisher wirkt diese Kraft noch im Verborgenen – bis zu dem Tag, an dem „der Gesetzlose offen hervortreten“ wird. Das ist die Zeit in der wir leben. Und was können wir als Christen dagegen tun?

Zunächst einmal: Das ist kein Phänomen, das auf Deutschland beschränkt ist. Das ist eine weltweite Entwicklung. Aber nicht überall wird die geheime Kraft der Gesetzlosigkeit es schaffen, sich durchzusetzen. Es wird am Ende unseres Zeitalters ein Gericht geben, bei dem beurteilt wird, ob eine Nation es geschafft hat zu widerstehen oder nicht:

Matthäus 25,33-34 Die Schafe wird er rechts von sich aufstellen, die Ziegen links.

34 Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: ‚Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt das Reich in Besitz, das von Anfang der Welt an für euch geschaffen worden ist!

Wir können dafür beten, dass Deutschland eine Schaf-Nation sein wird. Wir können darum beten, dass die geheime Kraft der Gesetzlosigkeit aus ihrer Verborgenheit ans Licht kommt und so entlarvt wird. Wir können uns von jeder Gesetzlosigkeit fernhalten und sie anprangern wo immer wir sie sehen. Es liegt vor allem an uns Christen, wie das Schicksal unseres Landes am Ende der Zeit sein wird, denn wir wissen, dass es eine unsichtbare Welt gibt, in der ein Kampf tobt. Und wir haben geistliche Waffen, um diesen Kampf für uns zu entscheiden. Welcher Politiker weiß das schon?

Wenn Du mehr Anleitung zu so einem Gebet haben willst, dann schreibe mir:  kay@life-school.eu

Hier noch ein Link zu einem Vortrag von mir in Life School über das Thema „Evolution in Deinem Kopf“

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In eigener Sache: Life School

Lieber Leser,

meine Hauptbeschäftigung ist der Aufbau einer neuen Bibelschule in Deutschland. Zusammen mit meiner Frau Christa und einem Team von Gleichgesinnten haben wir im letzten Oktober das erste Bibelschuljahr angefangen. An diesem Wochenende starten wir einen neuen Jahrgang.

Durch die Artikel dieses Blogs weißt Du ja schon Einiges darüber, wie Gott sich mir offenbart. Ich beschränke mich bei den Blogs ja immer auf ca. 400 Worte, aber diese Beschränkung geht natürlich zu Lasten der Tiefe. Wenn Du also mehr in die Tiefe gehen willst, dann kann ich Dir nur empfehlen unsere Bibelschule zu besuchen.

Wie das funktioniert?

  • Zwei Video-Lehreinheiten pro Woche bei Dir zuhause. Start: 12. März 2018
  • Treffen an einem Samstag, einmal im Monat in Life School in Kenzingen. Erstes Treffen ist am 24. März 2018. Wenn Du zu weit weg wohnst um regelmäßig daran Teil zu nehmen kannst Du per Livestream dabei sein.
  • Tägliche „gemeinsame“ Bibellese, jeder für sich zuhause.

Egal wo Du wohnst – an der Nordseeküste oder auf Mallorca – Du kannst dabei sein!

Ich bin davon überzeugt, dass wir gerade den Beginn der Endzeit erleben. Wie es genau sein wird weiß keiner. Aber wie es auch immer kommt – wir müssen vorbereitet sein.  Diese Vorbereitung hat wenig mit theoretischem Wissen zu tun, sondern ganz viel mit der tiefen, intimen Beziehung zu Jesus. Genau das ist das übergreifende Thema bei Life School, daher auch unser Untertitel „Bibelschule für eine Zeit wie diese“.

Auf der Webseite www.life-school.eu gibt es eine detaillierte Beschreibung der Lehrinhalte, das Anmeldeformular sowie eine Mediathek mit Lehr- und Konferenzvideos.

Wenn Du jemanden kennst, für den diese Information wichtig sein könnte, dann leite diesen Blog bitte weiter. 

Info-Treffen in Kenzingen am Samstag, 10. März von 11-13 Uhr.

 

Life School, Kenzingen

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Lieber Heroin geben

Die Technologie, die uns im Alltag zur Verfügung steht, führt bei vielen zu der überheblichen Annahme, dass die heute lebenden Menschen intelligenter als unsere „primitiven“ Vorfahren sind.

Die Annahme, dass Menschen früher weniger intelligent waren, ist ein Resultat des Menschenbildes der Evolution. Die Evolution geht ja davon aus, dass sich Systeme und Lebewesen von ganz alleine und durch Zufall immer höher entwickeln. Diesen Prozess kann man zwar nirgendwo auf der Erde beobachten, aber diese Hypothese ist die Grundlage des Glaubenssystems der Evolution.

In Ägypten wurden ca. 5000 Jahre alte Schwerter gefunden, die offenbar Pharaonen gehört haben. Sie sind aus Stahl gemacht, der eindeutig von Meteoriten stammen muss. Dieser Stahl ist besonders hart, viel besser als jeder Stahl, den man auf der Erde gewinnen kann. Die Menschen haben damals also bereits den Unterschied festgestellt und ihn gezielt  gesucht, um besonders hochwertige Waffen herzustellen.

In Israel war und ist es Tradition, dass Kinder bis zum 13. Lebensjahr die Tora – also die 5 Bücher Mose – komplett auswendig können. Und zwar nicht nur gerade so dass sie die Tora rezitieren können, sondern sie wissen auf einen zitierten Vers den folgenden oder den vorherigen. Sie lernen ab dem 3. Lebensjahr zu lesen, und sie werden angehalten, mehrere Stunden täglich die Tora zu lernen. Dazu werden Methoden verwendet, die den ganzen Körper miteinbeziehen und in Gruppen interaktiv angewendet werden. Unsere moderne Pädagogik kommt so langsam auch dahinter, dass man durch Frontalunterricht nicht so viel erreicht wie durch sofortiges, aktives Anwenden von eben gerade Gelerntem.

Ich stelle mir den Aufschrei vor, wenn ich von einer Klasse handysüchtiger Teenager verlangen würde, auch nur das erste Kapitel der Bibel mit 31 Versen auswendig zu lernen. Die empörten Eltern würden über mich herfallen und sich über die unmenschlichen Anforderungen an ihre zartbesaiteten Kinder beschweren. Vom Thema mal ganz abgesehen.

Handysüchtig? Ja, das habe ich ganz bewusst geschrieben. Viele Eltern merken sehr bald, dass ihre kleinen Kinder sofort Ruhe geben, wenn sie ihnen ihr Handy zum daddeln oder Filmchen anschauen geben. Wenn das täglich geschieht, dann passiert im Gehirn der Kinder dasselbe als wenn sie ihnen Heroin geben würden – in der Studie wird Heroin sogar als weniger gefährlich bewertetAuch bei Jugendlichen kann man beobachten, dass sie sogar bei schönen Aktivitäten andauernd auf ihr Handy schauen, ob eine neue Nachricht eingegangen ist. Das ist ein klares Anzeichen von Suchtverhalten.

Meine Überzeugung ist, dass die Menschen am Anfang der Schöpfung mindestens genau so intelligent waren wir wir heute. Meine Befürchtung ist, dass wir in einem Prozess der rapiden, globalen Degeneration sind. Es wächst eine Generation heran, die sich nur noch drei Sekunden am Stück konzentrieren kann und eine Frustrationstoleranz von 0,0 hat.

Steve Jobs, Gründer von Apple, wußte um die Gefahren des Medienkonsums. Er hat seinen Kindern das iPad verboten.

 

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ROI: Return on Investment

In der Bibel wird versprochen, dass finanzielle Saat 30,60 und 100fach zu Lebzeiten zum Geber zurück kommt (Matthäus 19,29). Wir erleben das so selten weil unsere Motivation beim Geben nicht stimmt.

Stellt Dir vor, Du gibst 1 €.

  • Hundertfach bedeutet: pro 1 € bekomme ich 100 € zurück
  • Pro 10.000 € bekomme ich 1 Mio. zurück.

Wie viel hast du bisher in deinem Leben gegeben? Im Laufe der Jahre kommen da leicht viele Tausend €uro zusammen. Viele von uns Christen, die regelmäßig geben, müssten demnach einfache oder mehrfache Millionäre sein. Aber ich kenne keinen – und ich bin auch keiner! Stimmt es also nicht, was in der Bibel steht?

Wir geben aus verschiedenen Motivationen:

  • Aus Schuldgefühl, weil der Pastor aus Malachi 3 gepredigt hat, dass Du Gott betrügst, wenn Du nicht den ganzen Zehnten gibst. Dieses Geld wird keine Multiplikation erfahren!
  • Aus Mitgefühl, weil die Gemeinde oder das Werk an das Du spendest vom finanziellen Ruin bedroht ist. Das ist nett von Dir, aber das ist dann ein Almosen, und die werden nur einfach erstattet und nicht multipliziert. (Sprüche 19,70)
  • Aus Treue und Pflichtbewusstsein
  • Großzügigkeit

Gott knüpft an das Versprechen der Multiplikation eine Bedingung:

2. Korinther 9,7 (übersetzt aus der Passion Translation) Lass es aus deinem Herzen fließen, nicht aus einem Gefühl der religiösen Pflicht. Lass es frei aus der Freude des Gebens entstehen – denn Gott liebt übermütige Großzügigkeit!

Unsere Herzenshaltung  beim Geben entscheidet darüber, ob wir Multiplikation erfahren werden oder nicht.

Wir sollten wissen, welche Art von ROI  – oder Segen – wir für die vier Arten des Gebens erwarten können:

  1. Zehnter: Gott schützt uns vor dem Fresser
  2. Almosen: 1:1
  3. Erstlinge: großer Segen, nicht genau beziffert
  4. Saat: 1:30, 1:60, 1:100

Auf Grund von dieser Information kannst Du Deinen „Anlagenplan“ entwerfen. Es funktioniert aber nicht wie an der Börse, wo man etwas gibt um zurück zu bekommen. Im Moment des Gebens dürfen wir nicht auf den möglichen Gewinn spekulieren, sondern es ohne jede Erwartung von Profit einfach loslassen.

Wenn man Saat in den Boden bringt ist die Ernte nicht gleich am nächsten Tag da. Geduld gehört also auch dazu!

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Wo stehen wir?

Der Jahreswechsel ist ein guter Moment, um einmal inne zu halten und zu analysieren, in welcher Phase der Geschichte wir uns eigentlich befinden.

Erst mal ganz grob gesagt: Die Bibel beschreibt die ersten 2000 Jahre ohne Gesetz, dann 2000 Jahre mit Gesetz, dann kam Jesus und hat das Gesetz für uns erfüll t, und wir leben nun seit 2000 Jahren im Zeitalter der Gnade. Und egal, wie man die Schilderung der Bibel interpretiert, eins ist klar: Dieses jetzige Zeitalter geht auch zu Ende. Wir sind ganz bestimmt nicht am Anfang und längst nicht mehr in der Mitte dieses Zeitalters.

Vor dieser Realität verschließen fast alle Menschen, egal ob Christen oder nicht, die Augen. Aber: Das Leben auf der Erde wie wir es heute kennen wird nicht endlos weiter gehen! Allein diese Aussage müsste Anlass sein, in der Bibel zu forschen und zu schauen, was denn eigentlich über das Ende unserer Zeit drinsteht.

Und es steht sehr viel drüber in der Bibel. Aber ist es glaubwürdig? Hier eine kleine Kostprobe von der prophetischen Glaubwürdigkeit der Bibel:

Micha 3:12: Darum soll um euretwillen Zion wie ein Feld gepflügt und Jerusalem zu einem Steinhaufen werden und der Tempelberg zu einem bewaldeten Hügel!

Diese Prophetie stammt von 730 v. Chr. und wurde Realität um 70 n. Chr. Das ist als historische Tatsache belegt. Oder:

Hesekiel 34:13: Ich führe sie aus den Völkern heraus, hole sie aus den Ländern zusammen und bringe sie in ihre Heimat zurück. Auf den Bergen Israels, in den Talgründen und an allen bewohnten Plätzen werde ich sie weiden lassen.

580 v Chr prophezeite Hesekiel, dass die Juden nach der Diaspora wieder in einem Land zusammen leben werden. Das traf 1948 ein! Zwischen Prophetie und Erfüllung lagen nur mal locker 2500 Jahre. Anfang des 20. Jahrhunderts hat man das bestimmt nicht geglaubt…

Wenn die Bibel also sagt, dass unser Zeitalter zu Ende geht nehme ich das sehr ernst und beschäftige mich damit. Ich weiß nicht wann das passiert, und die Bibel macht es immer wieder deutlich, dass kein Mensch das wissen kann. Leider gibt es immer wieder Spinner, die ein bestimmtes Datum für das Ende unseres Zeitalters voraussagen. Diese Irrlichter bewirken tragischer Weise, dass die Masse abstumpft und gar nicht mehr glaubt, dass unsere Zeit zu Ende gehen könnte. Das ist aber ein falscher Rückschluss!

Wir leben heute am Ende des Kirchenzeitalters. Und mit dem Ende kommen gewaltige Umbrüche auf die Erde. Manches davon wird schrecklich sein, aber manches auch von grandioser Schönheit! 

Ich wünsche Allen ein gesegnetes neues Jahr!

 

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Meine persönliche Reformation

Die Reformation bezeichnet einen Prozess, den es im Glaubensleben von jedem Menschen geben sollte.

Martin Luther hat die Bibel gelesen und dabei eine Offenbarung gehabt. Er war in der Lage, die hebräischen und griechischen Urtexte zu lesen und zu verstehen. Aber auch er musste sich in seinem Denken von der vorherrschenden Interpretationen seiner Zeit frei machen damit er den wirklichen Sinn der Worte erfassen konnte.

Seit 5 Jahren befasse ich mich ziemlich intensiv mit der Bibel. Seitdem habe ich mein Verständnis über bestimmte Schlüsselverse der Bibel immer mehr vertieft. Manche Bibelstellen sind mir immer noch ein Rätsel, andere wiederum, die früher rätselhaft schienen, sind mir heute wie Freunde ans Herz gewachsen. Diese fortschreitende Erkenntnis geht immer weiter, und ich erwarte nicht, dass das vor meinem Tod aufhört.

Die Reformation und die 95 Thesen, die Luther heute vor 500 Jahren an den Dom von Wittenberg angeschlagen hat, sind eine Momentaufnahme. Das war Luther’s Stand der Erkenntnis zu dieser Zeit, und der war natürlich zu seiner Zeit revolutionär! Aber wir sind doch heute viel weiter. Unsere Erkenntnis von Gott ist befreit von dem Antisemitismus von Luther, und erweitert in dem vollen Erkennen von Gottes Gnade und seinem großen Plan für die Menschheit.

Die Thesen der Reformation sind nicht das, was wir heute feiern sollten. Der eigentliche Grund zu feiern ist dieser: Gott hat uns durch den Heiligen Geist die Fähigkeit gegeben, seine Natur und seine Absichten immer besser kennen zu lernen und uns seinem Denken immer mehr anzupassen. Das ist eine permanente, persönliche Reformation.

Was ich an Luther am meisten bewundere ist, dass er in der Lage war, eigenständig und unbeeinflusst vom Zeitgeist zu denken. Das erfordert immer eine kritische Distanz zu der eigenen Umwelt. Unser heutiges Umfeld übt zunehmend Druck aus, christliche Inhalte zu verstecken und sich dem Mainstream der kompromissverseuchten Toleranz anzuschliessen. Da wird es nicht leichter, die Wahrheit der Bibel zu erforschen und zu formulieren.

Ich will Dich ermutigen, den heutigen Reformationstag als Anlass zu nehmen, Dich einmal zu fragen: Was glaube ich eigentlich über Jesus, Gott, die Bibel? Habe ich meine Glaubenssätze blind übernommen oder sind sie aus einer eigenen Offenbarung entsprungen? Kann ich mich frei machen von den meinungsbildenden Aussagen meines Pastors, des Fernsehens oder des christlichen Magazins, das ich abonniert habe?

Und dann schlage ich vor, dass wir gemeinsam beten:

Kolosser 1,9Deshalb hören auch wir nicht auf, von dem Tag an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet in aller Weisheit und geistlichem Verständnis,  um des Herrn würdig zu wandeln zu allem Wohlgefallen, fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes,

Dauergebet im Sacré Coeur, Paris

 

 

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Kurskorrektur



Das Erlösungswerk von Jesus ist nicht der Zweck der Schöpfung, sondern ein Mittel, um Gottes eigentlichen Plan nach dem Absturz durch den Sündenfall wieder auf Kurs zu bringen.

Ich habe früher unbewusst den Tod von Jesus und damit den rechtsverbindlichen Freikauf aus der Sklaverei der Sünde in den Mittelpunkt von Gottes Wirken gesetzt. Früher habe ich so gedacht:

Gott hat Adam sündigen lassen damit er uns dann auf wunderbare Weise erlösen kann. Dass Adam gesündigt hat ist Teil von Gottes Plan gewesen damit Jesus dann unser Retter werden kann.  Das ist aber nicht so gewesen! Denn Adam hätte nicht – verführt von der Schlange –  vom Baum der Erkenntnis essen müssen. Kein Mensch ist eine Marionette von Gott – auch nicht Adam. Er hätte auch vom Baum des Lebens essen können, dann wäre alles ganz anders gekommen!

Jedenfalls war für mich das zentrale Thema des Christentums Schöpfung, Fall und Wiederherstellung. Oder anders ausgedrückt: Mein Verhältnis zu Jesus wurde bestimmt von der Dankbarkeit für die Reparatur.

Mittlerweile fange ich an zu verstehen, dass das nur ein Ausschnitt aus dem übergreifenden Plan Gottes ist.  Für Gott sind wir die Braut, die sich auf die Hochzeit vorbereitet (Offenbarung 19:7). Und Hochzeit ist eine Liebesbeziehung auf Augenhöhe, das ist etwas ganz anderes als Dankbarkeit. Eine Ehe, die aus Dankbarkeit und ohne Liebe eingegangen wird, steht auf keiner guten Basis!

Gottes ursprünglicher Plan war immer schon, dass wir als Leib seines Sohnes ihn auf der ganzen Erde repräsentieren. Als er in der Schöpfungsgeschichte den Auftrag gab, sich zu vermehren und die Erde zu füllen war seine Absicht natürlich, die Erde mit Repräsentanten seiner Herrlichkeit zu füllen, damit seine Herrlichkeit den letzten Winkel ausfüllen möge. Und dieser Plan besteht noch immer!

Ich muss zugeben, dass ich das aus den Augen verloren habe, weil mich die Erlösung, die ich selber erfahren habe, überwältigt hatte. Aber es gibt darüber hinaus noch so viel mehr! Gottes Plan war schon immer, dass die Menschheit zur vollen Reife heranwächst, Jesus ähnlich, und dass wir mit ihm zusammen über diese Erde herrschen. Der Fall, Jesu Tod am Kreuz, seine Auferstehung und die Möglichkeit für unsere individuelle Wiederherstellung war nur eine Etappe auf dem Weg zu diesem eigentlichen Ziel – und kein Selbstzweck.


Diese Erkenntnis hat in meinem Gehirn ein paar neue Synapsen gebildet. Wenn Du auch ein paar davon wachsen lassen willst, dann habe ich einen Tipp für Dich:

Im Oktober sind zwei Pastoren aus Atlanta, USA, bei unserer Life School zu Gast, die ausführlich über dieses Thema sprechen werden. Es sind Vater und Sohn, Ken und Bryan Kessler, die sich seit langem mit diesem Thema beschäftigen. Hier ein 3minütiges Video über die Veranstaltung.

 

 

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